Naturstein im Innenbereich - die Vorteile

Viele Jahre lang fand man Naturstein fast ausschließlich in Geschäftsgebäuden. Erst seit einigen Jahren wird auch vermehrt im privaten Wohnbereich Natursteinmaterial in Form von Platten und Fliesen eingesetzt. Wo die Vorteile von Natursteinen gegenüber keramischen Produkten liegen, und welche Nachteile man gegebenenfalls in Kauf nehmen muss, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst. Dazu finden Sie hier einen Überblick über die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten, die Natursteine vor allem im Innenbereich bieten.




Inhaltsverzeichnis


1. Warum gelten Natursteine als "hochwertiger"?

2. Diffusionsoffenheit

3. Natürliche Verlegeweisen möglich

4. Langlebigkeit

5. Mögliche Nachteile

6. Tipp




1. Warum gelten Natursteine als "hochwertiger"?

Aus einem ganz einfachen Grund: Naturstein ist ein Naturmaterial, während keramische Produkte wie Fliesen und Platten lediglich Kopien darstellen. Jeder Naturstein hat, aufgrund seiner individuellen Kristallstruktur, eine einzigartige Optik. Zwei Steine sehen niemals völlig gleich aus - und das gilt auch für Natursteinfliesen und Natursteinplatten. Fliesen und andere industriell hergestellte Produkte versuchen zwar, die Farbe und Musterung von Steinen zu imitieren, schaffen das aber natürlich niemals perfekt. Sie sind individuell hergestellte Produkte, und damit eben alle gleich.


Das bringt eine Produktion mit sich. Viele Studien haben aber gezeigt, dass wir uns mit "echten" Naturmaterialien eindeutig am meisten wohlfühlen - das gilt zum Beispiel auch für Massivholz im Innenbereich, das ebenfalls als sehr "hochwertig" angesehen wird.


2. Diffusionsoffenheit

Dazu kommt noch eine technische Eigenschaft, die so nur Natursteinen eigen ist: sie sind diffussionsoffen. Das bedeutet, dass Feuchtigkeit und Wasserdampf aus dem Untergrund durch den Stein nach oben entweichen und verdunsten kann.


Naturstein gehört damit zu den wenigen wirklich diffusionsoffenen Baustoffen, die wir haben. Eine diffusionsoffene Bauweise wird in den letzten Jahren aber immer mehr als vorteilhaft für das Raumklima erkannt. Aus genau diesem Grund erleben auch die guten alten Kalkputze und Kalkrollputze und Baustoffe wie Lehm eine Rennaissance.


Die Auswirkungen auf das Raumklima sind spürbar. Fliesen sind dagegen weitestgehend diffusionsdicht, und das gilt auch für die meisten Fugen.


3. Natürliche Verlegeweisen möglich

Anders als bei keramischen Fliesen und Platten sind bei Natursteinen auch "naturnahe" Verlegeweisen möglich, da es auch Natursteine mit nicht geraden, sondern natürlich belassenen Kanten gibt.


Dadurch entsteht eine Optik, die nicht mehr geradlinig ist, sondern mit natürlich fließenden Steingrenzen eine ganz andere Optik schafft als in Reih' und Glied verlegte Fliesen. Das lässt auch den gesamten Raum optisch natürlicher und rustikaler Wirken. Diese Art von Natursteinen lassen sich sowohl am Boden als auch an der Wand verlegen.


4. Langlebigkeit

So wie Fliesen auch ist Stein ein besonders langlebiges und dauerhaftes Material. Nicht umsonst ist etwas "in Stein gemeisselt". Bei sachgerechter Pflege können Steinmaterialien mindestens ebenso dauerhaft und haltbar sein, wie Fliesen.


5. Mögliche Nachteile

Ein oft als Nachteil empfundenes Kriterium bei Natursteinfliesen ist ihre Empfindlichkeit. In hoch diffusionsoffene Steine kann aufgrund der Kapillarwirkung auch Schmutz eindringen, und sich im Lauf der Zeit innerhalb des Steins ablagern.


Um das zu verhindern, ist regelmäßige Pflege und ein spezieller Oberflächenschutz des Steins nötig. Diese Imprägniermittel verhindern das Eindringen von Wasser (und damit Schmutz) in den Stein, ohne aber seine Diffusionseigenschaften wesentlich zu verändern. Was die Reinigung angeht, ist Naturstein nicht ganz so problemlos wie keramische Fliesen. Während man Fliesen mit praktisch jedem Reiniger auch einmal brutal abschrubben kann, sollte man mit Natursteinmaterialien etwas sorgsamer umgehen.


Natursteine können je nach Steinart mit unterschiedlichen Chemikalien reagieren und von ihnen beschädigt oder verfärbt werden. Empfehlenswert sind deshalb spezielle Steinreiniger für den jeweiligen Stein. In regelmäßigen Abständen sollte auch der Oberflächenschutz mit geeigneten Mitteln erneuert werden. Ansonsten ist Naturstein aber ein sehr problemloses und sehr dauerhaftes Material. Gerade bei Böden sollte man aber immer auch die Rutschfestigkeit des jeweiligen Materials mit in Betracht ziehen - viele hochfein geschliffenen Materialien können teilweise etwas rutschig sein.


6. Tipp


Sehen Sie sich einfach einmal Raumgestaltungen mit Natursteinelementen - egal, ob an Wand oder Boden - an. Die Hochwertigkeit und die Eleganz der gesamten Raumgestaltung ist auf den ersten Blick erkennbar, während es gleichzeitig zeitlos schön, schlicht und edel wirkt. Naturstein hat deshalb ganz sicher einen dauerhaften Platz in der modernen, gehobenen Wohnraumgestaltung.


Ihr fliesen.at Team

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